Hallo Berlin! Letzten Monat konnte man sich einem Thema kaum entziehen: Elvis Presley. Seine Musik, Filme oder Dinge, die sich in seinem Besitz befanden, alles rückte plötzlich in das öffentliche Interesse.
Doch durch den Kult um einen verstorbenen Musiker wurde uns auch schmerzlich bewusst: Die Helden sind tot. Im August vor dreißig Jahren hat Elvis das Gebäude für immer verlassen, vor vier Jahren im September starb Johnny Cash. James Brown, Bon Scott, Jimi Hendrix – nicht mehr da.
Auch in der elektronischen Musik sieht es nicht besser aus: Larry Levan, Christian Morgenstern oder Mark Spoon. Da wird uns mal wieder direkt vorgeführt, dass das Leben irgendwann ein Ende hat.
Aber ist es jetzt an der Zeit zu verzweifeln und sich im Staub zu wälzen? Nein! Obwohl wir die alten Helden immer im Gedächtnis behalten werden, lässt Berlin mit seiner pulsierenden Musiklandschaft uns ständig Neues entdecken.
Und nicht nur das. Es ist September. Das heißt fü jeden feiererprobten Berliner: ein reichhaltiges Frühstück genießen (möglichst erst um 14:00 Uhr), die Ausgehklamotten von der Reinigung holen und ins pralle Clubleben dieser Stadt eintauchen. Denn es ist Popkomm und die Hautstadt ist mal wieder der musikalische Nabel der Welt.
Als eingefleischter Berliner denkt man das zwar ständig, aber diesen Monat trifft das besonders zu. Und als ob das nicht reichen würde, legt die Clubcommission Berlin noch einen drauf und veranstaltet im Anschluss an das Spektakel die Popkomm DJ Night. Mal wieder Clubhopping wie in alten Zeiten. Was will man mehr.
Die Freshguide-Redaktion
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