BERLIN

Hallo aus Berlin!

Das Nachleben schlaucht! Keine Ahnung wie es euch ging, aber uns steckte die Popkomm-Woche noch lange in den Knochen.

Zugegeben, wir sind keine achtzehn mehr, aber wir dachten, das Clubleben würde uns jung halten. Doch leider war da der Körper anderer Meinung als der Geist. Und die langen Nächte
in lauter, verrauchter Umgebung, der viele Alkohol und der wenige Schlaf waren scheinbar doch nicht so gesund. Sicher, das mit dem Rauchen ist ab Januar offiziell vorbei. Aber ob es gesünder ist, im Winter, vom Tanzen verschwitzt, vor dem Club zu stehen, um der Sucht nach Nikotin zu frönen, ist auch zu bezweifeln.

Als wir nach der Popkomm DJ Night jedoch mehrere Tage brauchten, um uns zu akklimatisieren, gab es nur einen Ausweg: es mussten Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Schließlich haben uns durchzechte Nächte früher auch nichts ausgemacht. Und wie wir feststellten, geht das nicht nur uns so. Die Fitnesscenter sind voll, Bioläden eröffnen an jeder Ecke, und in Yogakursen sind genau dieselben Menschen, die man letzte Nacht im Club traf. Aber den inneren Schweinehund zu überwinden war nicht einfach: mit dem Rauchen aufhören (...nehmen wir uns jedes Silvester vor), gesündere Ernährung (...ist eigentlich ‘ne gute Idee) und Sport (...ist doch anstrengend).

Aber im Ernst: Wenn man schon nächtelang um die Häuser zieht, ist so ein Ausgleich nicht zu verachten. Und seit wir entdeckt haben, dass Yoga, autogenes Training und Meditation nicht nur etwas für esoterisch veranlagte Indienurlauber ist, geht es uns viel besser.

In diesem Sinne: Lasst es euch gut gehen.

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